Elke Altenhöner
Heilpraktikerin für Psychotherapie

Impuls zur Selbstregulation
Um uns – bzw. unser autonomes Nervensystem –
in einen Zustand von Sicherheit zu begleiten, sodass wir leichter Zugang
zu unseren Kompetenzen und sozialen Fähigkeiten finden,
können drei Komponenten unterstützend wirken:
Orientierung, Bewegung und Kontakt.
Impuls: Orientierung
Vielleicht magst du einen Moment innehalten und deinem Blick schweifen lassen
– ganz langsam – wie in Zeitlupe.
Deine Augen dürfen dabei erkunden, was gerade da ist – ohne Ziel, ohne Eile.
Bewege gern auch deinen Kopf mit deinem Blick.
Möglicherweise fällt dir etwas ins Auge, das sich angenehm oder stimmig anfühlt.
Dort könntest du einen Augenblick verweilen, bevor dein Blick weiterzieht.
Auch ein Blick hinter dich kann Teil dieser kleinen Entdeckungsreise sein.
Und vielleicht entsteht nun die Einladung,
deine Aufmerksamkeit auch sanft in deinen Körper zu lenken.
Und wenn du so in deinen Körper lauscht,
gibt es da vielleicht Stellen, die sich eher wärmer oder eher kälter anfühlen?
Oder sind vielleicht irgendwo Stellen zu entdecken,
die sich eher angespannt oder eher entspannt anfühlen -
z.B. dein Nacken, deine Schultern, oder Hände,
dein Bauch oder deine Füße?
Und vielleicht lässt sich irgendwo in deinem Körper auch ein Bereich entdecken,
der sich gerade angenehm anfühlt ?
– ganz gleich, wo:
vielleicht das rechte Ohrläppchen, der kleine linke Zeh oder irgendwo dazwischen.
Und alles darf wahrgenommen werden, so wie es gerade ist.
Es gibt hier gar nichts zu tun, nichts zu verändern,
es darf einfach einen Moment sein.
Und wenn du magst oder wenn der Impuls sich zeigt,
könntest du einmal tief ein - und ausatmen
und so langsam wieder ganz in deinem Hier + Jetzt ankommen.
Wenn sich dieser Orientierungs-Impuls insgesamt stimmig für dich anfühlt,
könnte er vielleicht ein bis zweimal am Tag Raum bei dir finden.
Und falls es auch mal nicht passt, ist das völlig in Ordnung.
Du kannst jederzeit neu beginnen – morgen oder in einem anderen passenden Moment.